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Jedes zweite Haus ist ein Sanierungsfall. Ihres auch?
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Planung und Bauleitung

Energieeffiziente Gebäude, ob Neubau oder modernisierter Altbau, sind nicht nur finanziell eine lohnende Sache. Der Wohnkomfort steigt, der Wert des Gebäudes auch. Bei der Modernisierung des eigenen Hauses muss – genau wie beim Neubau – aber ebenso ein Fokus auf das Thema „altersgerechtes Wohnen“ gelegt werden.

Fördermittelservice

Bis zu 18.500 Euro Zuschuss erhalten Hauseigentümer unterm Strich nach Abzug der Kosten für den Energieberater, wenn sie ihr Haus (Baujahr oder Bauantrags­stellung vor dem 01.02.2002) zum KfW-Effizienzhaus 70 modernisieren. Da es insgesamt aber über 6.000 Förderprogramme fürs energiesparende und altersgerechte Bauen und Modernisieren gibt, verliert man schnell den Überblick. Wir schauen uns zunächst einfach nur das Nr.-1-Förderprogramm an: Das KfW-Effizienzhaus 70. Mit dem Gebäude-Schnellcheck vom Bundesverband Gebäudemodernisierung BVGeM e.V. erhält man eine erste Energie­verbrauchs­einschätzung und eine erste Übersicht zur eigenen Fördermittel­situation.

Vorträge und Seminare

Mit den Tagessemiaren und Crash-Kursen von Ronald Meyer können sich Bau- und Immobilien-Profis innerhalb kürzester Zeit weiterbilden. Vom Handwerker bis zum Baufinanzierer, vom Bauträger bis zum Bauamtsleiter einer Gemeinde wird inzwischen jeder bei seiner tagtäglichen Arbeit mit dem Thema „Energieeffizienz bei Wohnhäusern“ konfrontiert. Doch häufig fehlt das nötige Basis-Fachwissen. Für Fortbildung ist kaum Zeit. So liefert beispielsweise das Ein-Tages-Seminar „Zertifizierter Modernisierungsberater“ Basiswissen auf den Punkt. Kompakter geht's nicht. Auch als Inhouse-Seminar buchbar.

Biografie

Eines meiner wichtigsten Praxis-Projekte war im Jahr 2000 der Bau von Deutschlands erstem Passivhaus ohne Mehrkosten.

Doch mein erstes Projekt war nicht weniger spektakulär: Im Alter von 10, 11 oder 12 Jahren zerlegte ich mein „Spanplatte-weißbeschichtetes Jugendzimmer" und nutzte einen Sonntagsausflug meiner Eltern dazu, um mir aus gehobelten Dachlatten, die ich im Keller fand, coole Regale zu schreinern. Es gab einen Riesenärger und mein Vorschlag, ich könne mir ja aus noch mehr Holzbrettern auch Bett und Schreibtisch zimmern, wurde von meinen Eltern genau so kommentiert, wie man sich das als vernünftiger Mensch vorstellt.

Projekt 1 meines Lebens war dann aber doch der Bau einer neuen Einrichtung.

 Beim Holzfachmarkt „Gentil" in Darmstadt am Ostbahnhof wurde ich also schon als kleiner Steppke vorstellig: Baumärkte gab es noch nicht. Später kaufte ich dort Holz für Terrassen, Dachstühle und Zimmertüren. Als ich kürzlich wieder mal beim Gentil war, um zwei Leimholzbalken für eine Erweiterung meiner Terrasse zu bestellen, wurde ich wie bei jedem Einkauf während der Auftragsannahme nach meinem Namen gefragt: Mein Spruch „Immer noch Meyer", den ich dort seit gut 40 Jahren bringe, ist für den Mann hinter dem Tresen, der zusammen mit mir älter wurde, jedes Mal neu.

Und überhaupt: Meine Lieblingsspielplätze waren in den sechziger und siebziger Jahren die Baustellen in unserer Nachbarschaft. Eine Reihenhauszeile nach der anderen wurde hochgezogen und wir Kinder immer mittendrin. Abends sind wir durch die leeren Rohbauten gestreunt, tagsüber standen wir vorm Bauzaun und bewunderten die Maurer, wie schnell sie die Wände hochzogen. Diese Stimmung, vor allem die Atmosphäre eines Rohbaus, fasziniert mich bis heute. In den Siebzigern gab es den Aufkleber „Das Team vom Bau“. Letztlich sind diese Erlebnisse für meinen Beruf bis heute prägend: Ich stelle seit Jahren bei meinem Projekt „Modernisierungsoffensive“ deutschlandweit Handwerkernetzwerke zusammen, die tatsächlich als Teams auftreten und gemeinsame Projekte durchführen.

Mein erstes Handwerkerteam waren übrigens „Die Hausbaupromis“ mit Barbara Schöneberger: eine TV-Serie auf Pro7 im Jahr 2004. Die Baustelle als TV-Bühne. Passt! Doch dazu später.

1984 bis 1998

1984: Beginn meines Bauingenieurstudiums an der Technischen Hochschule in Darmstadt. Während einer Studentendemo für mehr bezahlbaren Wohnraum rechnete ich: Wenn 5.000 Studenten 3 Stunden demonstrieren, sind das 15.000 Arbeitsstunden. Wenn 3 Studenten 5.000 Stunden bauen, wieviel Wohnraum könnten sie wohl schaffen? Am Ende machte ich die Rechnung auf: wenn ein Student 1.700 Stunden baut, kann er ein Einfamilienhaus errichten. Die Idee faszinierte mich. Die ganze Welt erklärte mich für verrückt. Ich plünderte mein Sparbuch, leierte meiner Großmutter einen erheblichen Betrag aus den Rippen und schwatzte der Sparkasse Darmstadt die fehlende Summe als Kredit ab, kaufte ein billiges Grundstück im Odenwald und legte los. Hausbau 100 Prozent in Eigenleistung. Ich unterbrach mein Studium für ein Jahr, notierte alle Daten rund um den Hausbau und schrieb meine Geschichte auf, die 1993 als Zeitschriftenserie mit anschließendem Sonderdruck und 1994 als Buch („Ein ganzes Haus zum halben Preis“) erschien.

Der Einzug ins selbstgebaute Haus war 1989, mein Studium beendete ich 1992. Mit dem Diplomzeugnis in der Hand eröffnete ich sofort ein Ingenieur-Büro: Planung, Statik, Bauleitung – Schwerpunkt: Ein- und Zweifamilienhäuser – Neubau und Sanierung.

1993 durfte ich auf Einladung eines Steineherstellers bei einem Bauherrentag in der Rubrik „Ein Bauherr berichtet“ meine Geschichte erzählen. Es folgten weitere Vorträge bis ich schließlich für viele Jahre deutschlandweit für sogenannte Bauherrentage eingesetzt wurde. Ich hatte meinen Traumberuf gefunden: Bauen, drüber schreiben und drüber berichten.

1993 suchte ich im Auftrag eines Kunden ein Grundstück in der Nähe von Darmstadt. Der Auftrag kam nicht zustande, das Grundstück kaufte ich schließlich selbst und baute mein zweites Haus in Eigenleistung. Aus den vielen Fotos und Notizen wurde mein zweites Buch: „Die 77 Schritte zum selbstgebauten Haus“. Während des Baus habe ich neue Sachen ausprobiert: Säulen betonieren, eine runde Treppe selber bauen und natürlich Solarthermie. Die „77 Schritte“ wurden so etwas wie ein Bestseller. Das bis heute am besten verkaufte Baubuch in Deutschland. Auflage rund 100.000 Exemplare.

Es folgten weitere Bücher wie die Ratgeber-Serie „Selbstbau Meyer“ und „Bau doch selbst: Innenausbau“. Mein Verlag machte das kleine Wunder war, dass jetzt meine Bücher sogar in andere Sprachen übersetzt wurden. Besonders stolz bin ich auf mein „Rohbau-Buch“, das es sogar auf Russisch gibt.

1999 bis 2003

Der Klimawandel und der massive Anstieg der Energiekosten waren für mich Anlass, das Thema Energiesparen professionell anzugehen. Ich entwickelte das erste Passivhaus ohne Mehrkosten, das ich kurzerhand – man ahnt es – selber baute. Seit meinem ersten Hausbau habe ich ja einen Faible fürs Betonieren und Mauerwerk errichten. Ich konnte es kaum abwarten, bis mein dritter Hausbau endlich losging.

In der Rückschau waren die Jahre 1999 bis 2003 meine Forscherjahre: Passivhaus ohne Mehrkosten, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Und mit den Firmen Dow und Sto testete ich neuartige Dämmstoffe. Begeistert war ich von den neuen Mineralschaumplatten, die sich jedoch nicht so richtig im Markt durchsetzen, weil die Verarbeitung schwierig ist. Ein Buch gab's darüber auch: „Das EnergieEinsparHaus“.

Durch einen großen Zufall durfte ich von 2002 bis 2003 bei der Hessischen Energiespar-Aktion der Hessischen Landesregierung mitarbeiten. Der Einblick in die Projekte, die wir dort stemmten, wie etwa wichtige Vorarbeiten zum heutigen Energieausweis oder die Entwicklung der Energieberaterschulung, waren weitere, wichtige Projekte meiner eigenen Weiterbildung. An dieser Stelle möchte ich meinen ausdrücklichen Dank an den Projektleiter Werner Eicke-Hennig zum Ausdruck bringen, bei dem ich viel gelernt habe. Seine Begeisterung für meine lockeren Moderationen waren letztlich der Impuls dafür, dass ich meine Idee vom „Bau- und Energiespar-Entertainment“ in den folgenden Jahren auf eigene Faust in die Tat umsetzte.

In dieser Zeit wurde auch gemeinsam mit meinen Kollegen Rainer Feldmann und Carsten Herbert die Idee der E-SCOUTs geboren. Damals noch unter dem Namen „Der Energiespar-Kümmerer“. Aus den E-SCOUTs sind inzwischen die „Modernisierungsberater“ geworden, die ergänzend zum Energieberater auch zu den Themen „Barrierefreiheit“, „Wohnkomfort“, „Wohngesundheit“ und „Sicherheit“ beraten können.

2004 bis 2009

Nach den Forscher-Jahren kamen die Entertainment-Jahre. Ende 2003 erschien meine erste Bau-Rock-CD mit Energiespar-Songs und Live-Auftritten, einmal sogar im Vorprogramm von PUR, ein anderes Mal mit Peter Maffay: Mich erstaunt immer wieder, wie viele Leute mich nur als „singenden Bauingenieur“ kennen, obwohl der Bau-Rock ja nur ein kleiner Teil meiner Aktivitäten ist. Das hängt aber sicherlich auch damit zusammen, dass beispielsweise der Song „Hallo Baustoffhändler“ fast schon zu einer Hymne geworden ist, die seit Jahren in hunderten von Telefon-Warteschleifen läuft.

Ab 2004 entwickelte ich zusammen mit meinem Freund Till Stahlbusch einige TV-Serien, die wir zu unserem eigenen Erstaunen auch umsetzen konnten. Etwa zeitgleich wurde ich vom Hessen-Fernsehen als Moderator für eine der ersten deutschen TV-Renovierungsserien („SOS Haus & Garten“) entdeckt, und durfte zusätzlich auf Pro7 mit Barbara Schöneberger die „Hausbau-Promis“ moderieren.

2005 gab es als vorläufigen Höhepunkt für Kabel 1 einen Energiespar-Leuchtturm auf Rügen, der schließlich als Ferienhaus verlost wurde. Ein Jahr später setzten wir noch eine Energiespar-Windmühle obendrauf.

2005 bat mich RTL2, das Logistik-Konzept für die Serie „Zuhause im Glück“ zu erarbeiten, damit die Kollegen ihre Hausrenovierung auch wirklich innerhalb von 8 Tagen über die Bühne bringen können. Doch ganz ehrlich: Der Druck des Häuserbauens fürs Fernsehen wurde mir damals zuviel, ich brauchte eine Auszeit und nahm Ende 2006 das Angebot an, in der Minisendung „Kaffee oder Tee?“ des SWR und beim ARD-Büffet wöchentlich Bau- und Energiespartipps zu geben. Dort war die Herausforderung, dass jede Sendung live war.

2006 ging es dann auch zurück zur Bühne: Es gab die erste Energiespar-Show, die zwischenzeitlich rund 50 mal veranstaltet wurde. Schwerpunkt des etwa zweistündigen Programms ist die energetische Gebäudemodernisierung für Privathaushalte. Themen sind: „Energieberatung“, „Dämmen der Gebäudehülle“, „Fenster“, „innovative Haustechnik“, „Finanzierung mit Fördermitteln, Zuschüssen und eingesparten Energiekosten“. Gäste und Experten sind ortsansässige Energieberater und Bausachverständige.

2010 bis heute

Zwei Jahre Vorbereitung, drei Jahre Durchführung: E-Scout („Energiespar-Scout“) hieß das Projekt, das ich zwischen 2010 und 2012 nach intensiver Vorbereitung in die Tat umsetzte. In über 50 Landkreisen durfte ich auf Einladung der jeweiligen Sparkassen sowohl deren eigene Mitarbeiter als auch ausgesuchte Handwerksunternehmen aus der Region dahingehend schulen, dass dort eine einheitliche Energiespar-Sprache gesprochen wird. Die Weichen für die energetische Modernisierung des Gebäudebestandes sind dort nun gestellt. Diese Netzwerke sind der Energieberatung vorgelagert und geben dem Immobilieneigentümer eine Orientierung, ob sich eine energetische Modernisierung lohnt oder nicht.

Aus den Erfahrungen aus 50 Landkreisen wurde Ende 2012 das Nachfolgeprojekt „MODERNISIERUNGSOFFENSIVE" entwickelt und aufgebaut. Dieser Schritt wurde notwendig, weil sich herausstellte, dass das Thema „Energiesparen“ allein zu wenig ist, um Hauseigentümer zu begeistern. Die meisten möchten ihr Haus nicht nur energetisch auf Vordermann bringen: Auch „Wellness“, „Sicherheit“, „Wohnkomfort“ und vor allem „Wohngesundheit“ sind Themen, die eine immer wichtigere Rolle spielen.

Seminare, Crash-Kurse, Vorträge und Info-Abende wurden inhaltlich dementsprechend überarbeitet.

Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass ich nach meinen Veranstaltungen nahezu immer von Hauseigentümern gefragt wurde, wie und vor allem wo man gute Handwerker findet. So stand im Sommer 2013 die Gründung des ersten Handwerkernetzwerkes an. Die MODERNISIERUNGSOFFENSIVE RHEIN-MAIN war geboren. Die Adressen der Top-Handwerker und Dienstleister findet man unter www.modernisierungsoffensive.com. Inzwischen sind weitere Netzwerke gegründet worden oder in Gründung. Seit April 2018 wird das Projekt MODERNISIERUNGSOFFENSIVE vom Bundesverband Gebäudemodernisierung BVGeM e.V. durchgeführt.

Im Sommer 2012 konnte ich die energetische Modernisierung meines privaten Wohnhauses weitgehend abschließen. Obwohl das Haus Baujahr 1994 ist und von den Energieverbrauchswerten auch vor der Modernisierung ganz manierlich war, wollte ich die Idee vom „Gestalten mit Wärmedämmung“ endlich in die Tat umsetzen. Und wo macht man das am besten? Genau: am eigenen Haus. Und wenn das Haus schon ein 10-Liter-Haus ist? Egal – dann machen wir eben ein 3-Liter-Haus draus.

Ende 2014 gab's dann auch endlich unseren Film: DEIN HAUS, MEIN HAUS.

Lange angekündigt: Unser neuer Song DEIN HAUS, MEIN HAUS – der Soundtrack zu unserem Film – ist im Spätsommer 2015 erschienen (auch als VideoClip). Zum Klimagipfel im Dezember 2015 gab es den nächsten Song WÜSTENPLANET gleich hinterher.

Die Jahre 2016, 2017 und 2018 standen ganz unter den Überschriften MODERNISIERUNGSOFFENSIVE und REGIONALER AKTIONSPLAN: Das Handwerker- und Dienstleister-Netzwerk wird deutschlandweit weiter ausgebaut: BERLIN-BRANDENBURG, LIMBURG-WESTERWALD, SCHWARZWALD, OSTWESTFALEN-LIPPE, MITTELFRANKEN, HEIDEKREIS und, und, und.

Seit 2014 gibt es regelmäßig im Herbst deutschlandweit Info-Abende.

Im September 2016 wurde die Neubau-VideoClip-Version von DEIN HAUS MEIN HAUS produziert: „Ich hab coole Module und ne Wand aus Glas, ich zapf die Sonne an, brauch nie mehr Gas. Bau ein EnergiePlusHaus ...“

Im Herbst 2018 Sanierungsbeginn eines 60er-Jahre-Reiheneckhauses in Weiterndorf bei Nürnberg. Diese Sanierung bildet den roten Faden für das neue Buch „In 77 Tagen zum perfekt sanierten Haus“, das am 1. Oktober 2019 erscheint.

In 2019 geht es mit allen Projekten weiter: Neue Netzwerke bilden, bestehende Netzwerke weiter ausbauen und am 12. März 2019 in Mülheim an der Ruhr die Premiere einer neuen Info-Veranstaltung: „Die 18.500 Euro Show“.