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„Wir leben in einer starken Zeit. Lasst uns was draus machen! Jetzt!“

Dipl.-Ing. Ronny Meyer

Ei Gude wie …

wo machstn hie? sangen einst die „Rodgau Monotones“, quasi die „BAP“ aus Hessen. Und genau das ist die Frage: Wo mache mer hie? Wo geht die Reise hin? Wir, das sind die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge, denen ich – Baujahr 1963 – ebenfalls angehöre. Aber es sind auch die Jüngeren.

Gedanke: Noch ist alles soweit okay, noch sind wir fit. Was ist aber in 20 oder 30 Jahren, wenn wir langsam alt und klapprig werden? Ein ernstes Thema? Muss nicht sein, wenn wir frühzeitig die Weichen richtig stellen. Wir können die Kosten für unsere Pflege und Betreuung später nicht den Jüngeren aufbürden. Dafür sind wir dann einfach zu viele Alte. Und: Die Jüngeren, das sind unsere Kinder und die haben genug zu tun, um unseren Enkelkindern ein sorgenfreies Zuhause zu bieten.

Also packen wir unsere Zukunft selbst an. Es wird sich eine neue Wohn- und Lebenskultur des gemeinsamen Altwerdens entwickeln müssen. Und das hat auch viel mit Bauen und Wohnen zu tun. Ganz vorne steht Sicherheit: Vom „Sich-gegenseitig-helfen-wenn’s mal eng wird“, über „Dachpfannen mit Sturmklammern“, damit der nächste Wirbelwind dem Dach nichts anhaben kann, bis „Sicherheit vor Energiepreisschwankungen“ (Energieeffizienz wird immer mehr in den Fokus rücken). Alles das müssen wir unter einen Hut bekommen. Jetzt!

Der Bauplan hierfür besteht aus meiner Sicht zunächst aus Kommunikation, gemeinsamen Anpacken und – ganz wichtig – auch noch Spaß dabei haben. Sechs Bausteine sind’s (siehe unten).

Ei Gude wie, wo machstn hie? Ei, als gradeaus – wie gesagt: Wir leben in einer starken Zeit. Wir müssen nur was draus machen.

 

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Crashkurs Wärmeschutz

Deutschland steckt seit Jahren im Sanierungsstau. Dabei drängt die Zeit. Statt in energieeffizienten und klimaschonenden Häusern zu wohnen, heizen wir unsere kostbare Energie buchstäblich zum Fenster raus. Die Hauptursache für den Sanierungsstau ist, dass viele Hauseigentümer schlichtweg verunsichert sind und im „erstmal abwarten“ verharren. Unter anderem auch, weil sie verwirrende oder falsche Informationen zum Thema „Modernisieren“ erhalten. Was wir brauchen ist daher eine einheitliche Modernisierungssprache, um wieder Vertrauen aufzubauen. Das Ziel des „Crashkurs Wärmschutz“ ist das Erlernen einer einheitlichen „Energiespar- und Modernisierungssprache“ sowie die Fähigkeit, ein Wohngebäude (Altbau/Neubau) in energetischer Hinsicht schnell einzuschätzen. Geeignet für alle, die Immobilieneigentümer und Bauherren beratend „an die Hand nehmen“ möchten und eine Orientierung zum richtigen energiesparenden Bauen und Modernisieren vermitteln möchten.

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Regionale Netzwerke

Bei nahezu allen Info-Abenden und Energiespar-Shows aber auch am Zuschauertelefon mancher Service-Sendung wurde und wird immer wieder die eine Frage gestellt, wie und vor allem wo man kompetente Handwerker findet, denen man vertrauen kann. Mehr noch: Wo gibt es Energieberater und Finanzierer, die sich ganzheitlich mit energiesparendem Bauen und Modernisieren auskennen?
Es gibt zwar eine ganze Reihe von Internetportalen mit Handwerker-Adressen, diese genießen aber nicht immer das uneingeschränkte Vertrauen der Bürger. Oft handelt es sich dabei um Plattformen, die helfen, einen Handwerker zu finden, der zum billigsten Preis eine Arbeit ausführt. Da geht es eher um „billig billig“, nicht unbedingt um Qualität. Wirklich empfehlenswert sind die Energieberater-finden-Seiten www.energie-effizienz-experten.de und www.den-ev.de. Für Handwerker www.daemmen-lohnt-sich.de mit Schwerpunkt Maler und Stuckateure und www.effizienzhaus-online.de mit Schwerpunkt Haustechnik.
So entstand die Idee, regionale Netzwerke aufzubauen, die gewerkeübergreifend agieren und mit bestehenden Initiativem kooperieren. Und die findet man auf den Internetseiten www.moderniserungsoffensive.com (Altbaumodernisierung) und www.energieplushaus-bauen.com (Neubau). Noch sind es nur einzelne Netzwerke, doch es kommen immer wieder neue dazu.

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Modernisierungs­offensive

Die Handwerker und Baudienstleister der MODERNISIERUNGSOFFENSIVE verstehen sich als eine Gruppe von Botschaftern, die für den zukunftsorientierten Umbau unserer Immobilien stehen.
Wir möchten informieren und mitreißen. Und natürlich auch anpacken, wenn es darum geht, unsere Gebäude und unsere Infrastruktur energetisch und altersgerecht zu modernisieren.

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EnergiePlusHaus

Dem EnergiePlusHaus gehört die Zukunft. Wer neu baut, sollte von vornherein die aktuelle, bestmögliche Bautechnik nutzen. Vor 20 Jahren haben wir für die Bodenplattendämmung plädiert, die einfach wichtig ist, damit das Haus von unten nicht auskühlt. Aus der energetischen Gebäudemodernisierung haben wir gelernt, dass man alles nachrüsten kann – nur eben nicht die Bodenplattendämmung.
Seit es endlich leistungsfähige – und vor allem finanzierbare – Batteriespeicher für den selbstproduzierten Photovoltaik-Strom gibt, steht unserer unabhängigen Energiezukunft nichts mehr im Weg. Hierfür haben wir die Internetseite www.energieplushaus-bauen.com ins Leben gerufen. Inklusive Experten-Netzwerke.
Nicht zu vergessen: Das EnergiePlusHaus funktioniert auch bei er Altbaumodernisierung.

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Zeitungsbeilagen, Tipp-Serien und ein Blog

Seit ein paar Jahren ist in den Medien zu hören und zu lesen, dass Dämmung schimmeln, veralgen und permanent brennen würde. Solche Aussagen sind bautechnisch und statistisch nicht belastbar. Von FAZ bis ARD wurde eine große Verunsicherung mit dramatischen Folgen geschürt: Die Menschen sind heute extrem verunsichert, dämmen ihre Häuser wenig bis gar nicht und setzen sich somit der Energiepreiswillkür aus. Was ist, wenn Heizenergie in 20 oder 30 Jahren doppelt oder dreifach so viel kostet wie heute? Können wir unsere Heizkosten – bei rückläufigem Rentenniveau – dann überhaupt noch stemmen oder frösteln wir uns dann regelmäßig durch die Winter? Und: Ist der Klimaschutz denn plötzlich egal?
Um die Medienberichterstattung zum Thema „Wärmedämmung“ zu versachlichen, haben wir als unseren Beitrag hierzu eine eigene Zeitung ins Leben gerufen, die regelmäßig als Zeitungsbeilage dort erscheint, wo wir bereits Netzwerke haben. Plus regelmäßige Bautipp-Serien und ein Blog: www.faktencheck-daemmung.com. Unser Ziel: fachlich aufklären und informieren. Gerade bei der Fassadendämmung haben wir einen Brandschutz der Güteklasse „Besser geht nicht“, gedämmte Wände können nicht schimmeln (ist bauphysikalisch so gut wie ausgeschlossen) und gegen Algen gibt es längst behutsame Methoden, eben genau diese zu verhindern. Noch Fragen, Konrad?

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Meyers Rockhaus

„Zwischen die Sparren kommt ne dicke Dämmung rein, darunter kommt ne Folie, das muss so sein. Überm Folienstoß und am Rand zur Wand , kommt zur Sicherheit ein Spezialklebeband.“ Richtig bauen kann man mit technischen Datenblättern, DIN-Normen, Professorenvorträgen und ... nun ja ... mit Rock- und Rap-Songs vermitteln. MEYERS ROCKHAUS ist sicher die einzige Band, die trockene Bauphysik und unüberschaubare Fördermittel-Infos in fetzige Sounds übersetzt. Da hört man zweimal hin: Hä? Inzwischen laufen die Songs in den Telefon-Warteschleifen mancher Energie-Agentur und beim Baustoffhandel. Ihr wisst ja: „Alles gegen den Klimawandel, gibt's doch längts im Baustoffhandel.“ Eben!